24.06.2022

Verabschiedung durch Dekan Pommer
Bildrechte: Barraud

Abschied nach 30 Jahren

Am Freitag, dem 24. Juni, dem Johannistag, wurde Frau Maria Beer an ihrem letzten Arbeitstag sowohl von Pfarrer Johannes Knöller als auch von Dekan Jürgen Pommer im Foyer des Dekanatsgebäudes verabschiedet.

Neben den beiden genannten waren auch Daniela Beljić, Petra Wurm, Ute Kling, Felix Henkelmann, Friedrich Adiwi und Jean-Pierre Barraud anwesend um dieser Zäsur angemessen zu begegnen.

Frau Maria Beer hat Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Dekane und eine Dekanin kommen und gehen sehen. Sie hat sich zusammen mit ihrem Mann aufopferungsvoll für die Pflege und Instandhaltung des P 8 eingesetzt. Alle, wirklich alle werden sie vermissen.

Das P 8 verliert mehr als "nur" eine Reinigungskraft. Man kann schon sagen, dass mit Frau Beer ein Teil der Seele des Hauses in den Ruhestand geht. Frau Beer war und ist kommunikativ, Frau Beer war und ist achtsam auch bei Kleinigkeiten, Frau Beer war immer in Sorge um das Haus gewesen und hat damit ihr Arbeit als "Kuratorin" verstanden. Das Substantiv stammt ja vom dem lateinischen curator ab und bedeutet übersetzt Pfleger bzw. Vertreter. Eine weitere Ableitung gibt es von dem lateinischen Verb curare, das die Bedeutung hat Sorge zu tragen bzw. sich um etwas zu sorgen. Ja, all das war Frau Maria Beer. Eine Pflegerin und Vertreterin der Evangelischen Kirche und des Hauses der Kirche im P8. In ihrer Tätigkeit trug sie Sorge für das Haus und hat sich bestens darum gekümmert. 

Liebe Frau Beer, wir danken Ihnen und vermissen Sie schon jetzt.

Schön, dass Sie uns auch weiterhin gewogen bleiben und manche Tätigkeiten wie z.B. die Mithilfe bei den Seniorennachmittagen auch nach dem aktiven Dienst fortführen und uns damit als Mensch erhalten bleiben. Für den Ruhestand wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute sowie Gottes Segen. 

Im Namen des gesamten Teams

Pfarrer Jean-Pierre Barraud


Bilder Jean-Pierre Barraud