16.01.2022

Pfarrer Johannes Knöller predigt zum 1. Paulusbrief an die Korinther
Bildrechte: Bauer

 Bis zum 30.1.2022 dauert die Vakanz der Kantorenstelle noch an. Da sich niemand für den Organisten-Dienst gefunden hatte, scharte Christina Richtmann kurzerhand einen Projektchor zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes um sich.

„In dir ist Freude!“

Der Predigttext zum Sonntag, den 16.1.2022 steht im 1. Brief des Paulus an die Korinther (1. Kor 2,1–10).

Um das, was Paulus unter „Weisheit“ versteht zu verdeutlichen, erklärte Pfarrer Knöller zunächst, dass es einen gravierenden Unterschied gibt zwischen „Wissen“ (scientia), also dem, was man erwerben kann und der Weisheit“ (sapientia), die bei Gott allein liegt.
Paulus bezieht sein Wissen auf Christus, den Gekreuzigten. Als Suchender, Tastender und Staunender lässt er sich darauf ein, dass die Weisheit ein Geheimnis bleibt, das „Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit“ (1. Kor 2,7b).Er verweist darauf, dass diese Weisheit von keinem weltlichen Herrscher erkannt werden kann. Aber dadurch, dass Gott an uns wirkt, werden wir in dieses Geheimnis hineingezogen. 
Die Liebe zu Gott basiert auf drei Säulen: der Freude an ihm, die Sehnsucht nach ihm und das tiefe Einverständnis mit ihm, auch wenn man die Wege nicht immer versteht und bisweilen hadert.

Christina Richtmann lädt zum Kanon ein
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Bis zum 30.1.2022 dauert die Vakanz der Kantorenstelle noch an. Da sich niemand für den Organisten-Dienst gefunden hatte, scharte Christina Richtmann kurzerhand einen Projektchor zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes um sich. Unter ihrer Leitung sangen sowohl die Ensemblemitglieder als Chor als auch gemeinsam mit der Gemeinde thematisch passende Kirchenlieder.

Beim abschließenden „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ verbanden sich Sängerinnen und Sänger mit den GottesdienstbesucherInnen, indem sie sich im gesamten Kirchenraum verteilten und Coronakonform mit Masken sangen.

Barbara Bauer

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